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Das richtige Licht am Arbeitsplatz

Das „richtige“ Lichtkonzept ist nicht nur im privaten Bereich für das Wohlbefinden entscheidend, sondern nimmt auch im betrieblichen Kontext eine zentrale Stellung ein. Falsche Lichtkonzepte in Kombination mit fehlendem Tageslicht oder suboptimaler Lichteinstrahlung haben entscheidenden Einfluss auf das Wohlbefinden der Mitarbeiter, ihrer Gesundheit sowie Arbeitsleistung.

Es ist daher kaum verwunderlich, dass in Unternehmen die Sensibilität und die Bestrebungen nach idealen Lichtlösungen stark ansteigen. Doch wie sieht ein solches Beleuchtungskonzept aus und worauf ist genau zu achten?

Zunächst einmal ist festzuhalten, dass das beste Lichtkonzept immer eine Kombination aus Tageslicht, direkter und indirekter Beleuchtung sowie einer Arbeitsplatzbeleuchtung (bspw. Schreibtischbeleuchtung, Kontrollplatzbeleuchtung) darstellt. Der Faktor Tageslicht ist speziell bei der Konzeption der Räumlichkeiten zu berücksichtigen, indem Fenster, Glastüren und Glasbausteine gezielt eingesetzt werden. Doch Achtung – hierbei ist auch für ausreichend Sonnenschutz zu sorgen. Die direkte und indirekte Beleuchtung wird hingegen mithilfe von Wand- und Deckenleuchten sowie Schreibtischleuchten realisiert, wobei bei der Planung und Auswahl auf folgende Einflussfaktoren zu achten ist:

 

Beleuchtungsstärke:

Die Beleuchtungsstärke beschreibt das Helligkeitsmaß in Lumen pro Quadratmeter am jeweiligen Messpunkt innerhalb eines Raumes. Die Beleuchtungsstärke variiert innerhalb des Raumes teilweise stark in Abhängigkeit von der jeweiligen Lichtlösung. So sorgt eine punktuelle Spotbeleuchtung mit kleinem Abstrahlwinkel für eine starke punktuelle Helligkeit, wohingegen eine diffuse Beleuchtung mit weitem Abstrahlwinkel für eine geringere, jedoch gleichmäßigere Ausleuchtung sorgt. In Arbeitsumgebungen ist es empfehlenswert auf Leuchten zurückzugreifen, die für eine homogene und ausreichende Ausleuchtung sorgen. Die ideale Beleuchtungsstärke ist dabei Abhängig von der jeweiligen Arbeitsumgebung und sollte zwischen 200 Lux (bspw. für einfache Lagerräume) und bis zu 1000-2000 Lux (bspw. für Kontroll-, Prüf- und Montagearbeiten) liegen. Prüfen Sie daher vor dem Lichtkauf immer zunächst die Anforderung bzw. die Art der zu verrichtenden Arbeit.

 

Lichtfarbe:

Ein weiteres wichtiges Kriterium für die ideale Lichtlösung ist die Lichtfarbe, auch bekannt als Farbtemperatur (bemessen in Kelvin (K)). Diese hat einen Einfluss auf das Wohlbefinden sowie den Bio-Rhythmus, indem eine höhere Farbtemperatur zu höherer Aktivität führt. Allerdings kann eine erhöhte Lichttemperatur von 6000 K und mehr unter bestimmten Bedingungen als störend empfunden werden. Entscheidend hierbei ist vor allem der Kontext, indem die jeweilige Beleuchtung eingesetzt wird. So greift man in Wohnräumen regelmäßig zu warmweißen Farbtemperaturen (2300-2800 K) um eine gemütliche Atmosphäre zu schaffen. In Büroumgebungen wird bspw. vorrangig auf neutralweiße Farbtemperaturen von 4500 K zurückgegriffen, wohingegen in Kosmetikstudios und Außenbereichen kaltweiße Lichtfarben von bspw. 6000 K zum Einsatz kommen.

 

Farbwiedergabeindex:

Ebenso zentral wie die Beleuchtungsstärke und die Lichtfarbe bei der Wahl der richtigen Beleuchtung ist der sog. Farbwiedergabeindex Ra (Referenzindex, oder colour rendering index (CRI)). Er dient als Kennzahl und beschreibt die Qualität der Farbwiedergabe einer Lichtquelle. Eine höhere Indexzahl steht dabei für eine bessere Farbwiedergabe. Rüsten Sie bspw. ein Büro mit einem entsprechenden Lichtkonzept aus, so ist ein CRI von mindestens 80 gefordert. Sollen hingegen Farbkontrollarbeiten durchgeführt werden, so sollte auf ein CRI von 90 zurückgegriffen werden.  

 

Antiblendeigenschaften:

Ein letzter zentraler Einflussfaktor bei der richtigen Lichtlösung ist die Minimierung der Blendung, da eine zu starke direkte oder indirekte Blendung zu einer negativen Wirkung auf die Augen führen und Fehlhaltungen am Arbeitsplatz verursachen kann. Für eine ideale blendfreie Arbeitsumgebung ist es zunächst wichtig, den Arbeitsplatz möglichst parallel zur Fensterfront auszurichten und die Lichtquellen möglichst seitlich zum Arbeitsplatz anzuordnen. Darüber hinaus ist auf ausreichenden Sonnenschutz, bspw. durch Jalousien zu achten und ggf. auf relexionsarme Möbel und Einrichtungsgegenstände zurückzugreifen. Einen entscheidenden Beitrag zur blendfreien Arbeitsumgebung leisten jedoch die richtigen Lichtobjekte mit optimierten Antiblendeigenschaften. Achten Sie bei der Wahl der Leuchten daher auf das sog. „Unified Glare Rating“ (UGR) der Leuchten. Dieser Wert beschreibt als Kennzahl wie stark die jeweilige Leuchte blendet. Ideal ist ein möglichst geringer UGR-Wert um die Blendung zu minimieren. Wie stark Sie diesen Einflussfaktor bei der Lichtplanung beachten sollten hängt maßgeblich von der Art der auszuübenden Tätigkeit ab. In Empfangsräumen, Fluren oder groben Handwerksbereichen reicht bspw. ein UGR≤22 aus. Lese-, Schreib- und Kontrollarbeitsplätze sollten hingegen im Bereich UGR≤19 und Arbeitsplätze für technische Zeichnungen im Bereich UGR≤16 liegen.

 

Es bleibt festzuhalten, dass das richtige Lichtkonzept ein Zusammenspiel verschiedenen o.g. Einflussfaktoren ist und sich an Ihren individuellen Anforderungen orientieren sollte. Bei uns auf Lichttechnik24.de finden Sie ein umfangreiches Angebot an speziellen Lampen, Leuchten und Leuchtmittel, mit denen Sie alle Anforderungen in Einklang bringen und das für Sie ideale Lichtkonzept realisieren können. Wir beraten Sie bei Ihrem individuellen Projekt gerne weiter.

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